Internationaler Verein zur Förderung
völkerverbindender und friedensstiftender Erziehung e.V.

Satzung
(Stand 01.10.2004)

§ 1. Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen "Internationaler Verein zur Förderung völkerverbindender
und friedensstiftender Erziehung" und hat seinen Sitz in Springe.
Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen
und führt den Zusatz "eingetragener Verein ( e. V. )".

§ 2. Zweck

Der Verein fördert die Schulung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen verschiedener Nationen und Kulturen zur Völkerverständigung und zum friedlichen Miteinander trotz unterschiedlicher Weltanschauungen.

Langfristig strebt der Verein an, junge Menschen aus gegensätzlichen Konfliktgruppen einer Konfliktregion gemeinsam in einer Familie in Deutschland oder einem anderen Land – unter Beibehaltung ihrer kulturellen Identität – friedensorientiert zu schulen und zu fördern.
Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden, als

BOTSCHAFTER FÜR DEN FRIEDEN (AMBASSADOR FOR PEACE - AfP)

die Möglichkeit friedlichen Zusammenlebens trotz unterschiedlicher Herkunft und religiöser Anschauungen zu verkörpern und überzeugend zu vertreten.

Neben den Mitgliedsbeiträgen sammelt der Verein zu diesem Zweck Spenden, um die notwendigen finanziellen Mittel für die Verwirklichung der angestrebten Programme sicherzustellen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3. Mitglieder

Der Verein hat

- aktive Mitglieder
- fördernde Mitglieder
- Ehrenmitglieder

Aktive Mitglieder beteiligen sich bei der Ausgestaltung der dem Vereinszweck dienenden Maßnahmen und bei der Durchführung entsprechender Projekte.

Fördernde Mitglieder bekennen sich zum Zweck des Vereins und leisten einen regelmäßigen Beitrag.

Ehrenmitglieder haben sich in hervorragender Weise für den Zweck des Vereins eingesetzt.

§ 4. Erwerb der Mitgliedschaft

Neben den Gründungsmitgliedern kann jede Person - gleich welcher Nationalität - Mitglied des Vereins werden, sobald sie das 18.Lebensjahr vollendet hat. Fördermitglieder können auch juristische Personen sein.
Die Zahl der aktiven Mitglieder wird auf 30 begrenzt.
Aktive Mitglieder werden vom Vereinsrat (§ 7) geworben und bestätigt. Die Bestätigung erfolgt durch die Mehrheit der Mitglieder des Vereinsrates. Über die Aufnahme von Fördermitgliedern entscheidet der Vorstand.
Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes (§ 8) oder eines anderen Mitglieds des Vereins von der Mitgliederversammlung(§ 6) gewählt und vom Vorstand ernannt.

§ 5. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod
b) durch freiwilliges Ausscheiden
c) durch Ausschluss

Über einen eventuellen Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes.

§ 6. Mitgliederversammlung

Aktive und Fördermitglieder bilden die Mitgliederversammlung. Sie haben das Recht, Vorschläge zu Aktivitäten des Vereins zu machen und Informationen über die Verwendung der Fördergelder zu erhalten.
Zu diesem Zweck gibt der Vorstand einen Jahresbericht heraus, in dem über die wesentlichen Aktivitäten des Vereins und die Verwendung der Spenden und Mitgliedsbeiträge berichtet wird.
Die Mitgliederversammlung wird einmal im Kalenderjahr zu einer Sitzung zusammengerufen, und zwar nach Herausgabe des Jahresberichtes.
Die Mitgliederversammlung beschließt

a) Satzungsänderungen mit dreiviertel Mehrheit ihrer Mitglieder. Satzungsänderungen, die den Vereinszweck berühren, sind nicht zulässig.
b) die Billigung des Jahresberichtes mit einfacher Mehrheit der Anwesenden.
c) den Ausschluss von Mitgliedern mit zweidrittel Mehrheit der Anwesenden.
d) die Ernennung von Ehrenmitgliedern durch den Vorstand mit zweidrittel Mehrheit der Anwesenden.
e) Gegebenenfalls die Ernennung eines Ehrenvorsitzenden mit dreifünftel Mehrheit der Anwesenden.

Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand auf Vorschlag des Vereinsrates mit einfacher Mehrheit der Anwesenden.
Die Anwesenheit kann auch durch schriftliche Abstimmung oder durch Stimmübertragung auf ein anderes Mitglied ersetzt werden. Auf ein anwesendes Mitglied können maximal zwei weitere Stimmen übertragen werden.

§ 7. Vereinsrat

Die Aktiven Mitglieder bilden den Vereinsrat. Er beschließt die laufenden Maßnahmen des Vereins und führt sie durch bzw. beauftragt den Vorstand mit der Durchführung. Er beteiligt sich an der Projektgestaltung und beauftragt den Vorstand mit der Verwendung der Spenden und Mitgliedsbeiträge. Der Vereinsrat billigt den Jahresbericht vor Herausgabe an die Mitglieder. Er wirbt und bestätigt aktive Mitglieder des Vereins.

Der Vereinsrat entscheidet mit der Mehrheit seiner Mitglieder.

§ 8. Vorstand

Der Vorstand besteht aus fünf Personen: dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern.
Zusätzlich gehört dem Vorstand der Ehrenvorsitzende an.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Verein wird von dem Vorstand gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Der Verein wird gem. § 26 BGB durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten, von denen einer der erste Vorsitzende oder der zweite Vorsitzende sein muss.

Der Vorstand wird aus dem Kreis der aktiven Mitglieder auf Vorschlag des Vereinsrates von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Dabei werden in jedem ungeraden Kalenderjahr drei, in jedem geraden Kalenderjahr zwei Vorstandsmitglieder gewählt.
Der Vorstand regelt die sachliche Zuständigkeit seiner Mitglieder. Er vertritt den Verein rechtlich und repräsentativ nach außen.


Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder - bei dessen Abwesenheit - die seines Stellvertreters.
Innerhalb einer Wahlperiode ausscheidende Vorstandsmitglieder können durch den Vorstand kommissarisch durch ordentliche Mitglieder ersetzt werden. Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Mitgliederversammlung. Eine vom Vorstand zu beschließende Geschäftsordnung regelt Zuständigkeit und Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder.
Der Vorstand ist berechtigt, Mitgliedern mit deren Zustimmung Aufgabenbereiche zu übertragen.

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.

Notwendige finanzielle Aufwendungen der Vorstandsmitglieder, die dem Vereinszweck dienen, werden aus dem Aufkommen der Mitgliedsbeiträge, jedoch nicht aus dem Spendenaufkommen angemessen erstattet. Näheres regelt der Vereinsrat.

Für die laufenden Geschäfte kann der Vorstand mit Zustimmung des Vereinsrates eine, maximal zwei Vollzeit- oder entsprechende Teilzeitkräfte gegen Entgelt beschäftigen, soweit die finanziellen Mittel dies zulassen (Mitgliedsbeiträge).

§ 9. Auflösung des Vereins

Der Verein kann aufgelöst werden, wenn zweidrittel der Mitglieder des Vereinsrates und dreiviertel der Mitgliederversammlung dies verlangen.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vereinsvermögen entweder dem ursprünglichen steuerbegünstigten Zwecke in geeigneter Form zu übertragen oder für andere steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.
Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.